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	<description>Gedanken zu Computerspielen, Computertechnik und Softwareentwicklung</description>
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		<title>Location Aware Browsing Oddities</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2009/10/24/location-aware-browsing-oddities/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Oct 2009 16:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit Version 3.5 kennt Firefox ja &#8220;Location Aware Browsing&#8221;. Eine Web-Applikation &#8211; etwa eine Restaurant-Empfehlungsseite &#8211; fordert den Aufenthaltsort des Nutzers vom User Agent an. Dieser ermittelt nach einer dem Datenschutz dienlichen Rückfrage unter Zuhilfenahme eines sogenanten &#8220;Geolocation Service Provider&#8221; die Geo-Koordinaten und liefert sie an die Web-Applikation zurück. Firefox nutzt als Geolocation Service Provider, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Version 3.5 kennt Firefox ja &#8220;Location Aware Browsing&#8221;. Eine Web-Applikation &#8211; etwa eine Restaurant-Empfehlungsseite &#8211; fordert den Aufenthaltsort des Nutzers vom User Agent an. Dieser ermittelt nach einer dem Datenschutz dienlichen Rückfrage unter Zuhilfenahme eines sogenanten &#8220;Geolocation Service Provider&#8221; die Geo-Koordinaten und liefert sie an die Web-Applikation zurück. Firefox nutzt als Geolocation Service Provider, nachdem i.d.R. kein GPS-Empfänger vorhanden sein dürfte, &#8220;Google Location Services&#8221;.</p>
<p>Eine zeitlang hat das bei mir auch recht zuverlässig funktioniert: Mein Wohnort in Berlin wurde z.B. bei Google Maps mit unheimlich anmutender Genauigkeit auf den Meter bestimmt. Seit einigen Wochen jedoch liefert jede Anfrage meinen alten, seit mindestens 9 Monaten nicht mehr gültigen Wohnort in München zurück. Was passiert da?</p>
<p>Laut Google nutzt &#8220;Google Location Services&#8221; die IP-Adresse des Nutzers sowie in dessen Umgebung befindliche WLAN-SSIDs zur Bestimmung der Geo-Koordinaten. Die IP-Adresse wird von Alice, meinem Internet-Provider, jeden Tag aufs neue dynamisch vergeben. Selbst wenn man bei Alice IP-Adressbereiche Städten oder gar Stadtteilen zuordnen könnte, gibt es keinen Grund wieso ich noch mit einer Münchner IP-Adresse im Internet surfen sollte.</p>
<p>Meine eigene WLAN-SSID habe ich kurz nach dem Umzug gewechselt. Die SSIDs meiner damaligen Nachbarn habe ich natürlich auch nicht mitgenommen.</p>
<p>Bleibt noch die Möglichkeit, daß irgendwo undokumentierter State im Browser gehalten wird. Jedoch tritt das Problem auch nach kompletter Ubuntu-Neuinstallation (und übrigens ebenfalls unter Windows) auf.</p>
<p>Mir ist das irgendwie umheimlich&#8230; Hat jemand eine Idee, wo ich suchen kann?</p>
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		<title>Media Center gesucht</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2009/04/06/media-center-gesucht/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 19:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich such ein All-In-One-Gerät zum Musikhören, Filme schauen und täglich wiederkehrende Informations-Abfragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde mir gerne ein All-In-One-Gerät zum Musikhören, Filme schauen und täglich wiederkehrende Informations-Abfragen (z.B. Wetterbericht) zusammenstellen.</p>
<p>Folgende Eigenschaften sind mir wichtig:</p>
<ul>
<li>Linux ist installierbar und unterstützt sämtliche im Folgenden geforderte Hardware (Open Source bevorzugt, aber für Gerätetreiber würde ich hier evtl. eine Ausnahme machen)</li>
<li>Bildschirm mit mindestens 720p-Auflösung (1280 x 720)</li>
<li>genügend Leistung, um Filme von BlueRay-Discs abzuspielen (Bild- und Tondekodierung; Kopierschutz optional)</li>
<li>3D-Leistung fast irrelevant, genügend Stoff für moderne Desktop-Effekte wäre nett</li>
<li>DisplayPort oder HDMI-Ausgang mit Ausgabe von 1080p24 (1920 x 1080 mit 24 Vollbildern pro Sekunde) für zukünftigen Videoprojektor</li>
<li>Audio-Ausgabe über qualitativ hochwertige 5.1-Ausgänge für zukünftigen Heimkino-Verstärker</li>
<li>Ethernet und WLAN 802.11n (mindestens 2 Antennen)</li>
<li>BlueRay/DVD-Laufwerk (Slot-In) wäre zwar praktisch, ist aber nicht unbedingt notwendig</li>
<li>am besten Bedienung via Touchscreen (Single-Touch reicht); als Notlösung sonstige Eingabemöglichkeit direkt am Gerät (für Tastatur und Maus ist kein Platz)</li>
<li>möglichst flach wandmontierbar</li>
<li>geringer Stromverbrauch und geräuschlos im Idle-Zustand (hierzu zählt auch simples Musikabspielen)</li>
</ul>
<p>Ich stelle mir vor, daß das Gerät an einem zentralen Platz in meiner Wohnung hängt und immer eingeschaltet ist. Es kennt im Prinzip zwei Nutzungsprofile: Im Normalfall beschallt es diverse in der Wohnung verteilte Boxen mit Musik von Internetradios oder einem UPnP-Server in gemäßigter Lautstärke. Wenn ich einen Film sehen will, schaltet die Audioausgabe auf ein fest definiertes 5.1-Setup um und der Video-Ausgang tritt in Aktion. Auch wenn gerade kein Medienkonsum stattfindet, sollen Informationen wie Wetterbericht oder Abfahrtszeiten der Tram einfach erreichbar sein.</p>
<p>Im Idealfall erkennt das Gerät, daß ich mich nicht innerhalb der Wohnung aufhalte (z.B. durch &#8220;Abwesenheit&#8221; meines Handies) und schaltet alles ab, was nicht zum automatischen Aufwachen notwendig ist.</p>
<p>Für die Zukunft stelle ich mir noch diverse &#8220;Home Automation&#8221;-Aufgaben vor, z.B. Überwachung von Strom-Verbrauchern, Fenster/Tür-Sensoren, u.s.w. Da es hier aber immer noch keinen treibenden Standard gibt, klammere ich dieses Thema erstmal aus. Ebenfalls out-of-scope sind technisch aufwändige Computerspiele (für diese habe ich einen Spiele-Rechner) sowie die Archivierung von Daten (dafür plane ich einen separaten NAS-Server, der dann auch einen UPnP-Share bereitstellen wird).</p>
<p>Ich hab mich mal ein bisschen umgesehen:</p>
<ul>
<li><strong>Netbooks</strong> sind preislich sehr attraktiv, es gibt aber nur sehr wenige mit HDMI-Ausgang und gar keine mit Touchscreen. Die geforderten Audio-Ausgänge müßte ich über eine externe Soundkarte realisieren, da Notebooks generell nur einen Stereo-Ausgang besitzen. Außerdem müßte ich die Geräte quasi komplett aufgeklappt an der Wand befestigen, was zumindest etwas unkonventionell ist.</li>
<li><strong>Nettops</strong> gibt es noch sehr wenige, und die wenigen sind scheinbar nicht wandmontierbar, sondern verlassen sich auf einen Ständer. Das <strong>Dell Studio One 19</strong> wäre ein interessantes Gerät mit Touchscreen und BlueRay-Laufwerk, jedoch fehlt ein Video-Ausgang.</li>
<li>Der <strong>Apple iMac</strong> hat leider weder Touchscreen noch eine Eingabemöglichkeit direkt am Gerät, würde aber wohl sonst die meisten meiner Bedingungen erfüllen. Linux ist auf Apple-Geräten immer noch ein etwas holpriger Weg, geht aber wohl. Es wäre auch ein <strong>MacBook</strong> denkbar, dessen großzügiges Touchpad eine echte Alternative zum Touchscreen darstellen könnte.</li>
<li>Mein altes <strong>Dell Latitude X1</strong> erfüllt nur sehr wenige der Anforderungen (keine passenden Ausgänge, zu wenig Leistung, u.s.w.). Da es absehbar zur Disposition steht, könnte es aber zumindest übergangsweise den akkustischen Teil abdecken. Immerhin wäre der Stromverbrauch mit 10W geradezu traumhaft.</li>
</ul>
<p>Mich wundert eigentlich, daß es die von mir gewünschte Gerätegattung nicht fertig zu kaufen gibt. Vor allem in Küchen wäre das doch praktisch, mit Hinblick auf den zusätzlichen Usecase des &#8220;elektronischen Rezeptbuchs&#8221;.</p>
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		<title>Über den (Un)Sinn von PPP an DSL-Anschlüssen</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2009/03/15/uber-den-unsinn-von-ppp-an-dsl-anschlussen/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 10:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Vor vielen Jahren wurden die Grundlagen der jetzt allgegenwärtigen DSL-Anschlüsse geschaffen. Auf die Bitübertragungsschicht (die nicht Teil dieses Beitrags sein soll) legte man ATM (Asynchronous Transfer Mode), bei dem die Daten in Pakete unterteilt werden. Das war die ideale Grundlage für alle damals gängigen Netzwerk-Protokolle &#8211; neben dem heute üblichen IP (von TCP/IP) auch IPX/SPX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor vielen Jahren wurden die Grundlagen der jetzt allgegenwärtigen DSL-Anschlüsse geschaffen. Auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell#Schicht_1_.E2.80.93_Bit.C3.BCbertragungsschicht">Bitübertragungsschicht</a> (die nicht Teil dieses Beitrags sein soll) legte man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Asynchronous_Transfer_Mode">ATM</a> (Asynchronous Transfer Mode), bei dem die Daten in Pakete unterteilt werden. Das war die ideale Grundlage für alle damals gängigen Netzwerk-Protokolle &#8211; neben dem heute üblichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Protocol">IP</a> (von TCP/IP) auch IPX/SPX (Novell) oder ISDN. Eine DSL-Leitung entspräche als fast der Verbindung über ein LAN-Kabel; die Datenverbindung steht, wenn auf beiden Seiten der Stecker drin ist.</p>
<p>Doch man hatte die Rechnung nicht ohne die Deutsche Telekom gemacht. Diese vermisste nämlich die Möglichkeit, die Verbindung softwaremäßig zu unterbrechen bzw. wiederherzustellen (die sogenannte &#8220;DSL-Einwahl&#8221;). Man war von ISDN- und Analogtelefonie gewöhnt, erst ab Einwahl bis zur Unterbrechung der Verbindung zu zahlen. Diese zeitbasierte Abrechnung sollte so lange wie möglich beibehalten werden. Das ist natürlich nicht möglich, wenn die Verbindung 24 Stunden am Tag besteht. Also suchte man nach einer Möglichkeit, eine virtuelle Verbindung über die DSL-Leitung aufzubauen. Die Wahl fiel auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Point-to-Point_Protocol">PPP</a> (Point-to-Point Protocol), und nachdem wir es nicht mit einer seriellen Verbindung zu tun haben, auf die spezielle Variante <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PPPOE">PPPoE</a> (PPP over Ethernet). Und die klaffende Lücke zwischen ATM und Ethernet-Frames schloß man mit einem entsprechenden Adapter. Auf PPP thront dann wieder IP. Mit zwei zusätzlichen Schichten war man also nun in der Lage, die Kunden pro Minute zu schröpfen.</p>
<p>Fast forward, 10 Jahre. Alle deutschen DSL-Anbieter sind in dieselbe Falle getappt und tun es der Telekom gleich. In Österreich, Polen und vielen anderen europäischen Ländern verzichtete man immerhin auf den Ethernet-ATM-Adapter und entschied sich für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/PPPOA">PPPoA</a> (over ATM)-Variante. Der durch den Wegfall eines Protokolladapters erzielte Geschwindigkeitsvorteil beträgt immerhin knapp 1%.</p>
<p>Inzwischen dürfte 99% der DSL-Kundschaft auf eine volumenbasierte Abrechnung migriert sein. Viele davon haben sogar eine Flatrate. Einige DSL-Anbieter bieten gar keine zeitbasierte Abrechnung mehr an. Die Erfassung einer Nutzungsdauer ist also nicht mehr wirklich relevant.</p>
<p>Zeit, die Nutzung von PPPoE/PPPoA zu überdenken. Denn neben dem Protokoll-Overhead bringt es nämlich viele andere Probleme mit sich. Allen voran die Authentifizierung. Ursprünglich dafür gedacht, den Nutzer zu ermitteln, der sich über die Telefonleitung zum Zugangspunkt einwählt, ist das bei DSL weniger sinnvoll: Jeder Nutzer hat ohnehin eine dedizierte Leitung. Folgerichtig nehmens die Provider mit der Authentifizierung auch nicht so ernst und lassen einfach beliebige Passwörter zu. Trotzdem steckt hier eine riesige Fehlerquelle: Alle 4 Ausfälle, die ich bei meiner Alice-DSL-Leitung seit 8 Jahren zu beklagen hatte, sind darauf zurückzuführen. Mal wird aus unbekanntem Grund der PPP-Username geändert, mal trennt ein Bagger die Verbindung zwischen Zugangspunkt und Authentifizierungs-Server. Wohlgemerkt: In allen Fällen war die ATM-Verbindung intakt, es hätten also Daten fließen können.</p>
<p>Man muß auch bedenken, daß viele User schon damit überfordert sind, überhaupt eine Username/Passwort-Kombination in ihren Router einzutragen. Nebenbei erwähnt: Es gibt inzwischen weitergehende Protokolle, die die Konfiguration des Routers in die Hand des Providers legen. Warum tun die DSL-Provider sich und ihren Kunden den Aufwand für diese Vielzahl an Protokollen an?</p>
<p>PPP teilt dem Nutzer auch seine IP-Adresse zu. Dafür gibt es allerdings Alternativen, z.B. das via Ethernet und WLAN gebräuchliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DHCP">DHCP</a>. Ganz nebenbei kann man mit DHCP auch ganze Subnetze zuweisen, womit PPP versagt (daher geht man bei Firmen-DSL-Anschlüssen ohnehin schon einen anderen Weg). Und mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ipv6">IPv6</a> wird sogar DHCP überflüssig, da dieses die Vergabe der IP-Adresse(n) bereits mitbringt.</p>
<p>PPP kann, wie schon erwähnt, die Verbindung trennen &#8211; auch anbieterseitig. Davon wird in Form der &#8220;Zwangstrennung&#8221;, die i.d.R. alle 24 Stunden erfolgt, auch Gebrauch gemacht. Doch wer will, verbindet sich nach einer Trennung direkt neu. Was bleibt, ist der Zwangs-Wechsel der IP-Adresse. Das ist aus Anbieter-Sicht nützlich, da es den Kunden erschwert, Serverdienste an DSL-Anschlüssen bereitzustellen. Der Zwangs-Wechsel einer IP-Adresse ist jedoch auch bei DHCP möglich, man müßte nur die &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DHCP#DHCP-Refresh_.28nur_bei_dynamischer_Zuordnung.29">Lease Time</a>&#8221; begrenzen.</p>
<p>PPP ermöglicht es, mehrere virtuelle Verbindungen gleichzeitig laufen zu lassen. Dies wird beispielsweise von Alice an manchen Anschlüssen genutzt, um Internet-Traffic von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Next_Generation_Network">NGN</a> (IP-Telefonie) zu trennen. So ist es unwahrscheinlicher, daß ein schneller Download das parallel laufende Telefongespräch beeinträchtigt. Doch das Feature paralleler Datenströme ist eines der Basisfeatures von ATM, ja eigentlich der Grund wieso man überhaupt Datenpakete eingeführt hat. Alternativ käme auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qos#QoS_in_IP-Netzen">QoS-Erweiterung</a> für IP in Betracht.</p>
<p>Warum also nicht die Daten direkt über ATM fließen lassen? Mit &#8220;<a href="http://tools.ietf.org/html/rfc2684">Multiprotocol Encapsulation over ATM</a>&#8221; existiert seit über 15 Jahren ein Standard dafür.</p>
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		<title>25th Chaos Communication Congress</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/12/31/25th-chaos-communication-congress/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 13:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Einer der Gründe, weshalb ich nach Berlin gezogen bin, ist der kreativen Computer-Szene näher zu kommen. Eine gute Gelegenheit, hier reinzuschnuppern, ist der Chaos Communication Congress. Das ist das Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs, dieses Jahr in der 25.ten Auflage. Von der Grundidee ist der 25c3 tatsächlich ein Kongress, allerdings mit einem sehr dicht gepackten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der Gründe, weshalb ich nach Berlin gezogen bin, ist der kreativen Computer-Szene näher zu kommen. Eine gute Gelegenheit, hier reinzuschnuppern, ist der Chaos Communication Congress. Das ist das Jahrestreffen des Chaos Computer Clubs, dieses Jahr in der 25.ten Auflage. Von der Grundidee ist der 25c3 tatsächlich ein Kongress, allerdings mit einem sehr dicht gepackten Vortragsprogramm aus den Bereichen Hacking, Making, Society, Culture und Community.</p>
<p>Aus insgesamt knapp 100 Vorträgen konnte ich 35 besuchen. Dort habe ich gelernt, daß wir mit durch und durch unsicherer Technik umgeben sind. Zum Beispiel können Gespräche über DECT-Telefone mit einer 20€ preiswerten Hardware abgehört werden; wahrscheinlich kann man ähnlich einfach auch Gespräche auf Kosten des Nachbars führen. GSM-Zellen können inzwischen von jedermann mit einem Aufwand von ca. 700€ (illegal) aufgebaut werden. Interessanterweise buchen sich viele Handies in so eine &#8220;Piratenzelle&#8221; ein, obwohl diese nicht vorgibt, einem der offiziellen Mobilfunkanbieter zu gehören. Einzig UMTS bietet noch einen gewissen Schutz, so daß ich jedem raten würde, DECT-Telefone außer Betrieb zu nehmen und vom Handy nur noch den UMTS-Teil zu benutzen. Nebenbei wurde ein Exploit gezeigt, mittels dessen man mit einer speziellen SMS die SMS-Funktionalität eines beliebigen Nokia S60-Handies lahmlegt.</p>
<p>Algorithmen und Daten in einen Chip zu gießen bietet mittlerweile auch keinen guten Schutz mehr, denn die Software zum Reverse-Engineeren von Chipstrukturen ist inzwischen sehr leistungsfähig geworden. Prominentestes Opfer dieser Technik ist Mifare, deren lausiger Veschlüsselungsalgorithmus, der in Millionen von Zugangs- und Bezahlkarten Anwendung findet, auf diese weise enttarnt wurde. Daten in RAM-Chips wiederum sind lange nicht so volatil, wie man vielleicht annimmt. Nicht nur behalten sie ihre Ladung über eine längere Zeit des Abschaltens, sondern man kann die Module sogar in einen anderen Computer wechseln, wenn man sie nur vorher mit gewöhnlicher Druckluft etwas abkühlt.</p>
<p>Auch mit dem Schaffen von Dingen beschäftigen sich die Leute. Der eine erzeugt algorithmische Musik, der nächste erklärt in 64 Minuten alles, was man über die Programmierung eines C64 wissen muß. Gleich mehrfach vertreten waren die Anhänger des Rapid Prototyping, also dem Erschaffen von physikalischen Objekten mittels Computerprogramm (bekanntestes Beispiel: CNC-Fräse). Im Keller des Kongress-Zentrums wurden Hubschrauber gebastelt, LED-Matrizen demonstriert und natürlich gehackt, bis die Balken brechen.</p>
<p>Ein interessantes Projekt war OpenBeacon/OpenAMD, die mittels RFID-Technik &#8220;Sputnik&#8221; Bewegungs- und Bezeihungsprofile aller Teilnehmer erstellt haben. Leider startete die Erfassung mit einem Tag Verspätung, und die Auswertung dann mit einem weiteren, so daß ich nicht mehr viel von dem Spaß hatte. Aber mal sehen, was für Informationen nachträglich noch aus dem Datenberg gewonnen werden.</p>
<p>Eine Multimedia-Show über Kurt Gödel, ein schräg-chaotisches Theaterstück über den Kommunismus und eine Hacker-Quiz-Show rundeten das Veranstaltungsprogramm der Abende ab. Doch die Hacker und Hacksen konnten dann noch auf den Parties der nahe gelegenen C-Base feiern, oder zur Musik des ständigen DJ-Programms in der Raucher-Lounge chillen&#8230; Für viele war der Kongress für 4 Tage das Zuhause, denn man konnte 24h im Gebäude bleiben.</p>
<p>Ein Problem war die chronische Überfüllung aller Vortragssäle, denn mit ca. 4300 Besuchern hat der Kongress erstmals alle Karten ausverkauft. Ein Wechsel des Veranstaltungsorts kommt laut CCC eher nicht in Frage, denn das Center erfüllt wohl sonst alle Kriterien. Ich persönlich fände einen Wechsel auch sehr schade, denn ich finde die Architektur sucht seinesgleichen. So oder so: Ich werde nächstes Jahr wieder mit dabei sein!</p>
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		<title>Gothic</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/11/29/gothic/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Nov 2008 19:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich einen echten Rollenspiel-Klassiker gespielt. Gothic (Teil 1) erzählt die Geschichte von einem Abenteurer, der in ein mit einer magischen Barriere umgebenes &#8220;Gefängnis&#8221; geworfen wird und versucht, wieder ins Freie zu kommen. Die Barriere ist so groß, daß sie mehrere Täler, einige Städte bzw. Dörfer und auch unterirdische Bereiche wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen habe ich einen echten Rollenspiel-Klassiker gespielt. Gothic (Teil 1) erzählt die Geschichte von einem Abenteurer, der in ein mit einer magischen Barriere umgebenes &#8220;Gefängnis&#8221; geworfen wird und versucht, wieder ins Freie zu kommen. Die Barriere ist so groß, daß sie mehrere Täler, einige Städte bzw. Dörfer und auch unterirdische Bereiche wie Höhlen und Minen umschließt. Der Spieler erfährt gleich am Anfang, daß sich die Bewohner in mehrere Fraktionen &#8211; die Lager &#8211; gespalten haben, die jeweils verschiedene Ziele verfolgen. Man entscheidet sich für eines dieser Lager und erhält eine entsprechende Ausbildung, die aber in jedem Falle aus einem ausgewogenen Mix zwischen Kampfkunst und Zauberei besteht.</p>
<p>Vor allem aber erlebt man die Story aus der Perspektive des entsprechenden Lagers. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber es gibt einige drastische Wendungen in der Story, die zwar von der Idee her nicht neu sind, aber in einem Rollenspiel trotzdem noch nie so gut umgesetzt wurden &#8211; auch nicht in den Nachfolgern Gothic II bzw. Gothic III. Allein deshalb lohnt es sich, die Gothic-Reihe am Anfang zu beginnen.</p>
<p>Die Athmosphäre in Gothic ist &#8211; vor allem für ein Spiel aus dem Jahr 2001 &#8211; unglaublich dicht. Dafür sorgt die Detailverliebtheit der Designer: Jeder Teil der Welt erfüllt seine (romantischen) Klischee-Vorbilder: vom mittelalterlichen Marktplatz bis zum verlassenen Leuchtturm mit Felsengang bis zur geheimen Bucht an der Steilküste. Es gibt finstere Wälder, in denen böse Monster hausen. Es gibt aber auch lieblich dahinplätscherde Bäche. Man erhält sofort erste Quests und wird von diesen durch die gesamte Story geführt. Das schöne ist, daß jede Quest Sinn macht. Man hilft Fremden aus der Patsche, freundet sich möglicherweise an und kämpft später vielleicht Seite an Seite. Ich kann mich an kein Rollenspiel erinnern, bei dem ein vergleichbares Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht.</p>
<p>Leider ist bei aller Perfektion das User-Interface auf der Strecke geblieben. An die konsolenartige, genre-untypische Steuerung gewöhnt man sich noch relativ schnell. Den Vogel schießt allerdings das Inventar ab, in dem man umständlich alle Kategorien nacheinander durchblättern muß. Selbst so wichtige Gegenstände wie die in der Gothic-Welt gültige Währung Erz sind tief vergraben &#8211; vor allem beim Handel sehr hinderlich. Glücklicherweise wurde das beim Nachfolger leicht verbessert. Es fehlt die Möglichkeit, Zaubersprüche oder Tränke auf Hotkeys zu legen. Es ist damit so gut wie unmöglich, während eines Kampfs die Strategie zu wechseln.</p>
<p>Ein Problem sind auch die Bugs. In der ersten Spielhälfte läuft das Spiel noch recht stabil. Später empfiehlt sich dann jedoch häufiges Speichern, da Probleme beim Memory Management das Spiel immer mal wieder in die Knie zwingen. Am Ende ist es dann gar dem Zufall überlassen, ob man bestimmte &#8211; an sich harmlose &#8211; Stellen ohne Programmabsturz passieren kann. Probleme dieser Art ziehen sich übrigens durch die ganze Gothic-Reihe und zeigen in Gothic III ihren Höhepunkt.</p>
<p>Trotz der technischen Probleme ist Gothic ein Muß für Rollenspieler. Zusammen mit Teil 2 übertrifft es Urgesteine wie die Ultima-Serie, vor allem weil der Spagat zwischen packender Story und athmospärisch dichter 3D-Grafik hier erstmalig wirklich gelungen ist. Ein Jammer, daß sich das Entwicklerteam Piranha Bytes aufgrund des nicht die hohen Erwartung erfüllenden Gothic III vom Gothic-Universum trennen mußte&#8230;</p>
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		<title>Community Camp und Mobile Applications</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/11/02/community-camp-und-mobile-applications/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 18:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich komme gerade vom Community Camp zurück und bin &#8211; wie immer nach BarCamps &#8211; voll von Inspirationen. Vor allem die letzte Diskussionsrunde von Willi und Mo, wo es um Mobile Communities ging, hatte es in sich. Es wurde deutlich, daß viele &#8211; sogar mutmaßlich technikaffine &#8211; Personen ein fortwährendes Publizieren des eigenen Standortes ablehnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme gerade vom <a href="http://www.communitycamp.mixxt.de/">Community Camp</a> zurück und bin &#8211; wie immer nach BarCamps &#8211; voll von Inspirationen. Vor allem die letzte Diskussionsrunde von <a href="http://blog.futurefacts.net/">Willi</a> und <a href="http://mosworld.wordpress.com/">Mo</a>, wo es um Mobile Communities ging, hatte es in sich.</p>
<p>Es wurde deutlich, daß viele &#8211; sogar mutmaßlich technikaffine &#8211; Personen ein fortwährendes Publizieren des eigenen Standortes ablehnen. Das finde ich schade, ist es doch ein ständiger Wunsch von mir, zu wissen, ob sich Mitglieder meiner Peer-Group gerade in der Nähe befinden. Klar, ich kann verstehen, daß man manche Aufenthaltsorte besser geheim hält. Das immer wieder zitierte Fremdgehen oder den Abend im Swingerclub finde ich zwar ein kindisches Beispiel (dazu sollte man stehen), aber klar, manchmal möchte man vielleicht Weihnachtsgeschenke kaufen. Jedenfalls: Kann man nicht einen Kompromiß finden? Wenn man sich z.B. in einer Gruppe auf dem Oktoberfest trifft, könnten doch diese Personen Ihren Aufenthaltsort für das Zeitfenster des Treffens sharen? Und das könnte &#8211; einen Eintrag im Terminplaner vorausgesetzt &#8211; automatisch geschehen.</p>
<p><a href="http://bjoernguenzel.de/">Björn</a> hat eine andere Vision erwähnt, die immer wieder durch die Medien geisterte, aber nie realisiert wurde: Jedes Produkt (und jede Werbung dafür) sollte via Handy maschinenlesbar sein. Interessiert man sich dafür, bekommt man direkt Produktinformationen angezeigt und kann sich Meinungen ansehen. Leider sind wir von dieser greifbaren Idee trotzdem noch meilenweit entfernt. Erstens brauchen wir eindeutige Schlüssel für die Produkte, mit einem frei verfügbaren Namensraum. Die EAN-Codes bringen wenig, da ich z.B. für das Anbieten einer Mietwohnung keinen EAN-Code bekomme. Außerdem gibt es meineswissens kein allgemeines Mapping von EAN-Codes ins DNS (vergleichbar zu ENUM für Telefonnummern), so daß ich dafür einen zentralen Dienstleister bemühen müßte. Erfolgversprechender scheinen mir da zusätzliche <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Datamatrix">2D-Barcodes</a> zu sein, die schlicht eine URL beinhalten. Entsprechende Standards <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/QR_Code">existieren</a>, werden aber (in Deutschland) nicht genutzt. Aber viele Firmen schaffen es ja noch nichtmal, Ihre Produkte per Deeplink erreichbar zu machen (z.B. Nike)&#8230; So kommt es, daß ich vorhin auf dem Rückweg über den Ku&#8217;damm zwar einige interessante Sweatshirts und Kauf-Wohnungen gesehen habe, aber schlichtweg zu faul war mir die Namen der Geschäfte oder gar irgendwelche Artikelbezeichnungen aufzuschreiben.</p>
<p>Ein Teilnehmer hatte den Wunsch, Augmented Reality zur Realität werden zu lassen, d.h. das Überlagern des real von uns wahrgenommenen Bildes mit weiteren Informationen. Das wäre die perfekte Integration von Realität und Virtualität. Aber wenn man sich&#8217;s mal genau überlegt, ist noch nichtmal die Virtualität ansatzweise integriert. Warum gibt es nicht in jedem Betriebssystem eine Karten-Komponente, die von allen location-basierten Applikationen mit Informationen angereichert wird? Google Maps weist zwar in die richtige Richtung. Aber viele Nutzungsformen werden von Google unterbunden, um das eigene Geschäftsmodell nicht zu gefährden. Da macht sich jemand die Mühe, eines der ältesten location-basierten Probleme zu lösen, nämlich Busfahrpläne der nächstgelegenen Bushaltestellen zu liefern, und wird prompt von der <a href="http://www.heise.de/newsticker/Berliner-Verkehrsbetriebe-gehen-gegen-iPhone-Applikation-vor--/meldung/118274">BVG bedroht</a>. Na immerhin funktionieren inzwischen mailto:-Links aus meinem Web-Browser heraus zufriedenstellend (-:</p>
<p>Insgesamt bin ich froh, beim Community Camp gewesen zu sein und danke den Veranstaltern und den Session-Haltern für ihre Initiative.</p>
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		<title>o2 mit SMTP-Proxy</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/09/06/o2-mit-smtp-proxy/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 23:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich bin gerade ziemlich sauer auf o2. Seit zwei Monaten nutze ich ja deren mobilen Internet-Zugang ausgiebig, natürlich auch für e-Mail. Vor einer Woche machte mich ein Gesprächspartner darauf aufmerksam, daß meine Mail bei ihm im Spam-Ordner landet, weil der einliefernde Mailserver angeblich für Spam-Auslieferung bekannt ist. What the fuck? Unser Mail-Server &#8211; liebevoll administriert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gerade ziemlich sauer auf o2.</p>
<p>Seit zwei Monaten nutze ich ja deren mobilen Internet-Zugang ausgiebig, natürlich auch für e-Mail. Vor einer Woche machte mich ein Gesprächspartner darauf aufmerksam, daß meine Mail bei ihm im Spam-Ordner landet, weil der einliefernde Mailserver angeblich für Spam-Auslieferung bekannt ist. What the fuck? Unser Mail-Server &#8211; liebevoll administriert &#8211; wird als Spam-Schleuder mißbraucht? Doch halt &#8211; die Adresse des Mail-Servers ist ja gar nicht die unseres Root-Servers, sondern eine von o2. Mein erster Gedanke war, daß Evolution die Mails versehentlich selbst an den für den Empfänger zuständigen Mailserver ausliefert, anstatt den dem Postfach zugeordneten Mailserver zu verwenden.</p>
<p>Doch Tage später finde ich heraus, daß Evolution gar keine Schuld trägt. Ein Test per telnet ergibt, daß ich gar nicht mit unserem Mailserver verbunden werde, wenn ich die Verbindung von meinem per UMTS verbundenen Client aus aufbaue. Stattdessen lande ich auf einem SMTP Proxy, und dieser bietet noch nichtmal STARTTLS (Verschlüsselung).</p>
<p>Ich frage mich, wieso o2 so einen Unsinn macht? Was für ein Sinn macht ein SMTP Proxy? Im Gegensatz zu HTTP kann man nichts cachen. Man kann auch keine Bilder kleinrechnen, da SMTP ja nur zum Verschicken von Mails dient und die Bilder bereits durch den Flaschenhals UMTS gewandert sind, wenn der Proxy zum Zuge käme. Also was? Etwa Mails mitlesen? Protokollieren? Ich will gar nicht weiterdenken.</p>
<p>Konsequenterweise habe ich jetzt auf unserem Mailserver SMTPS (SMTP via SSL) zusätzlich zu SMTP eingerichtet und empfehle jedem unserer User, die Mail-Clients auf SMTPS umzustellen. Wer sich auf SMTP/StartTLS verläßt, riskiert, daß seine Mails unverschlüsselt zum Mailserver übertragen werden.</p>
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		<title>IFA 2008</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/09/01/ifa-2008/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 17:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wow, 1000 Eindrücke! Auf der IFA gibt es gefühlt weniger Wandfläche als Monitorfläche. Einige der Stände können sich echt sehen lassen. Bei Sony fühlt man sich wie in einem tropischen Regenwald auf dem Neptun, inkl. Gewitter jede viertel Stunde. Samsung empfängt die Messebesucher mit einem riesigen Torbogen aus getrennt steuerbaren Monitoren &#8211; zusammen mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, 1000 Eindrücke! Auf der IFA gibt es gefühlt weniger Wandfläche als Monitorfläche. Einige der Stände können sich echt sehen lassen. Bei Sony fühlt man sich wie in einem tropischen Regenwald auf dem Neptun, inkl. Gewitter jede viertel Stunde. Samsung empfängt die Messebesucher mit einem riesigen Torbogen aus getrennt steuerbaren Monitoren &#8211; zusammen mit der passenden Sounduntermalung ein Erlebnis! Doch auch fast alle anderen Stände sind durchgestyled &#8211; triste Messe-Cubicles a&#8217;la Systems bekommt man nur in den rein chinesisch/koreanischen Hallen präsentiert. Die wohl dieses Jahr hinzugekommene &#8220;weiße Ware&#8221; (Haushaltsgeräte) ist eigentlich gar nicht so weiß mehr, und hat vor allem den Vorteil, daß man gut verköstigt wird. In den Hallen 1-4 wird um die Wette gekocht, und auch die Anhänger von Koffein-Produkten oder Bio-Limonaden kommen nicht zu kurz.</p>
<p>Meine subjektiven Highlights:</p>
<p>Bei Nespresso bekommt man den Kaffee in einer speziellen Tasse serviert. Setzt man diese auf den Tresen, werden neben der Tasse Informationen zur Kaffee-Sorte eingeblendet. Man mann die Tasse herumschieben &#8211; die Sprechblase folgt bei Fuß. Auch Eingaben per Finger sind möglich, in diesem Fall die Sprachwahl.</p>
<p>Bei Sony gibts das Jump&#8217;n'Run &#8220;Little Big Planet&#8221; für die PS3 auszuprobieren. Das macht richtig Laune, vor allem weil auch ein Level-Editor dabei ist und die Möglichkeit, Levels über das Internet zu tauschen. Außerdem gibt&#8217;s einen tanzenden MP3-Player (wohl eher ein Party-Gag). Die OLED&#8217;s haben mich dagegen enttäuscht, die Farben sehen einfach nicht echt aus.</p>
<p>Bei der Telekom steht eine große Videowand, die in etwa die gleichen Touch-Gesten wie das iPhone versteht, allerdings von vielen Nutzern gleichzeitig. Macht echt Spaß, Videos zu Zoomen und zu rotieren.</p>
<p>Irgendwo abseits vom Trubel, in der sonst eher schlichten &#8220;Forschungs&#8221;-Halle, gibt&#8217;s diese Dinosaurier-Roboter zu bestaunen. Sieht süß aus, wird aber bestimmt schon nach 30 Minuten langweilig.</p>
<p>JVC führt in einem Separee einen ihrer neuen Projektoren mit dem Markennamen &#8220;D-ILA&#8221; vor. Das hat mich ziemlich beeindruckt &#8211; ich habe schon gedacht, daß moderne Projektoren nie ans Kino herankommen werden. Jedenfalls habe ich gelernt: HD-Auflösung reicht erstmal, und der Schwarzwert von Nicht-Röhren-Projektoren ist inzwischen auch vorzeigbar. Mal sehen, was das Teil kostet, wenn ich endlich wieder ein Heimkino einrichten kann&#8230;</p>
<p>Apropos Schwarzwert: Samsung demonstriert einen Fernseher, dessen Hintergrund-LEDs adaptiv ausgeschaltet werden. Dadurch erhält man einen wirklich beeindruckenden Schwarzwert, und mir sind auch keine negativen Nebeneffekte der Technologie aufgefallen (die Demo läuft mit realem Bildmaterial). Direkt nebenan gibts eine Technik zur Berechnung von Zwischenbildern zu sehen, wodurch vor allem scrollende Bereiche butterweich scrollen &#8211; trotz Zuspielung mit ruckeligen 24 Hz. Allerdings befürchte ich, daß der Algorithmus nur mit dem doch eher abwechslungslosen Demo-Material einwandfrei funktioniert. Das Subnotebook X360 steht gleich mehrfach herum, sieht aber wirklich aus wie Spielzeug. Aufgefallen ist mir vor allem die schlechte Verarbeitung (unregelmäßige Spalten). Immerhin: Anscheinend soll es jetzt doch gleich mit integriertem HSDPA erscheinen.</p>
<p>Bei DLP (Texas Instruments) gibt&#8217;s in einem Vorführraum einen Full-HD-Beamer mit LED-Leuchtmittel zu sehen. Die Helligkeit ist zwar für LEDs erstaunlich, jedoch läßt der Schwarzwert sehr zu wünschen übrig. Direkt daneben gibts Trailer von 3D-Filmen &#8211; darunter ein Remake von Journey to the Center of the Earth.</p>
<p>Bei Miele gibts Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen und diverse Küchengeräte, die per Powerline vernetzt werden. So kann etwa am Herd abgefragt werden, in welcher Waschphase sich der Kollege im Keller gerade befindet. Um von dem proprietären Netzwerk eine Brücke in die TCP/IP-Welt zu schlagen, muß man allerdings ein ca. 800 Euro teures &#8220;Gateway&#8221; kaufen. Der ganze Spaß hört auf &#8220;at Home&#8221;.</p>
<p>Und schließlich habe ich bei HTC mit dem Touch Pro herumgespielt. Es gab nur ein einziges Exemplar, dagegen einige Diamonds. However, die Bedienung ist leider ähnlich unpräzise wie beim Diamond. Manchmal hinkt die Darstellung den Touch-Gesten bis zu einer Sekunde hinterher. Allzu oft löst man eine ungewollte Funktion aus, und tatsächlich landet man weitaus öfters in klassischen Windows Mobile-Anwendungen, als die Testberichte hoffen machten. Trotzdem schick und klein; die Tastatur ist von ähnlicher Qualität wie die des Nokia E70. Leider konnte ich wieder keine Surf-Navigation testen, da HTC nicht an einen Internet-Zugang gedacht hat. Für einen Moment war ich versucht, das E70 als Internet Access Point zur Verfügung zu stellen &#8211; hab&#8217;s aber dann doch gelassen.</p>
<p>Leider ist Lenovo nicht mit von der Partie. Ich hätte gerne ein ThinkPad X301 gesehen.</p>
<p>Eigentlich ist die IFA mein erstes Messeerlebnis, das mir wirklich einen Blick in die Zukunft gezeigt hat. Viele Exponate sind Technologie-Studien, Prototypen und ähnliches. Jedenfalls kann ich nun sagen: Die Zukunft ist groß, flach, und hat ein Seitenverhältnis von 16:9&#8230; In diesem Sinne: Nächstes Jahr vielleicht wieder!</p>
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		<title>Das Handy als WLAN Access-Point</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/08/27/das-handy-als-wlan-access-point/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 18:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder an der Zeit, eine Handy-Applikation zu erwähnen. Durch Zufall bin ich auf Joiku Spot gestoßen. Dieses kleine Programm verwandelt das Handy in einen WLAN Access-Point. Also &#8211; salopp gesprochen &#8211; in eine UMTS-Fritz-Box. Auf Computerseite sieht man einfach ein WLAN (leider nur per WEP 128 Bit geschützt) und kann sich wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder an der Zeit, eine Handy-Applikation zu erwähnen. Durch Zufall bin ich auf <a href="http://joiku.com/?action=products&amp;mode=productDetails&amp;product_id=310">Joiku Spot</a> gestoßen. Dieses kleine Programm verwandelt das Handy in einen WLAN Access-Point. Also &#8211; salopp gesprochen &#8211; in eine UMTS-Fritz-Box. Auf Computerseite sieht man einfach ein WLAN (leider nur per WEP 128 Bit geschützt) und kann sich wie gewohnt z.B. mit dem Network Manager mit dem Internet verbinden.</p>
<p>Man bekommt per DHCP eine IP-Adresse aus des WLANs privatem Adressbereich zugeteilt &#8211; Joiku Spot hat offensichtlich eine NAT eingebaut. Ein per DHCP zugewiesener DNS Proxy ist auch vorhanden. Auf Telefonseite hat man eine Übersicht über die konnektierten Clients, sowie eine Statusseite (u.a. Anzahl übertragener Bytes). Eine NAT-Konfiguration (z.B. zum Öffnen einzelner Ports) fehlt, wäre aber bei deutschen Internet-Providern wohl ohnehin wirkungslos (diese betreiben ein eigenes NAT, auf das man keinen Einfluß nehmen kann).</p>
<p>Der Haken: Das Programm ist &#8211; wie es sich für eine ordentliche Symbian-Applikation gehört &#8211; Closed Source und kostet 15 Euro. Eine kostenlose Version ist auf HTTP(S) beschränkt und forciert überdies eine Zwangs-Werbe-Startseite.</p>
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		<title>Ubuntu warnt vor defekten Akkus</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/07/25/ubuntu-warnt-vor-defekten-akkus/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 16:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Eben rief mich meine Freundin an und erzählte mir, daß sie gerade Ubuntu auf ihrem ersteigerten Notebook installiert hat. Da kam bei ihr doch tatsächlich eine Meldung, daß sie einen Akku in Benutzung hat, der vom Hersteller zurückgerufen wurde. Ich war baff. Dann habe ich ein bisschen rumgesucht und tatsächlich in den Dateien /usr/share/hal/fdi/information/10freedesktop/10-recall-battery-*.fdi die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eben rief mich meine Freundin an und erzählte mir, daß sie gerade Ubuntu auf ihrem ersteigerten Notebook installiert hat. Da kam bei ihr doch tatsächlich eine Meldung, daß sie einen Akku in Benutzung hat, der vom Hersteller zurückgerufen wurde. Ich war baff.</p>
<p>Dann habe ich ein bisschen rumgesucht und tatsächlich in den Dateien</p>
<pre>/usr/share/hal/fdi/information/10freedesktop/10-recall-battery-*.fdi</pre>
<p>die Seriennummern(-Bereiche) der problematischen Akkuserien gefunden. Hey, das finde ich doch mal richtig genial! Ubuntu denkt mit!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google Maps für Symbian</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/06/26/google-maps-fur-symbian/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 17:53:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In Vorfreude auf die herannahende mobile Internet-Flatrate habe ich mir schon mal Google Maps für Symbian auf mein Nokia E70 installiert. Warum habe ich das nur nicht schon früher getan? Auch ohne GPS kennt Maps meinen ungefähren Standort, besser gesagt den Standort des Mobilfunkmastens, mit dem mein Mobiltelefon gerade Kontakt hat. Meine Umgebung wird übersichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Vorfreude auf die herannahende <a href="http://www.o2germany.de/ext/standard/index?page_id=14268&amp;style=standard&amp;state=online&amp;tree_id=303">mobile Internet-Flatrate</a> habe ich mir schon mal <a href="http://google.com/gmm/">Google Maps für Symbian</a> auf mein Nokia E70 installiert. Warum habe ich das nur nicht schon früher getan? Auch ohne GPS kennt Maps meinen ungefähren Standort, besser gesagt den Standort des Mobilfunkmastens, mit dem mein Mobiltelefon gerade Kontakt hat. Meine Umgebung wird übersichtlich dargestellt; neben dem auch von der Web-Version bekannten Stadtplan mit seinen verschiedenen Zoom-Stufen gibt es auch die Satellitenansicht. Endlich lohnt sich das hochaufgelöste Display des E70 mal so richtig!</p>
<p>Bei der Verwaltung von Placemarks zeigen sich dann allerdings Schwächen: Es gibt nämlich keine. Google verweist frech auf die von Nokia vorinstallierte Landmarks-Anwendung, die jedoch ohne GPS vollkommen unbrauchbar ist. Schade, daß man nicht einfach Adressen aus dem Telefonbuch übernehmen kann. Naja, für das ein- oder andere Pathfinding kann ich auch mal eine Adresse von Hand eingeben &#8211; dank qwertz-Tastatur. Immerhin merkt sich das Programm die letzten eingegebenen Orte.</p>
<p>Google holt wirklich einiges aus dem E70 raus, was man angesichts der teilweise quälend langsamen Nokia-Software gar nicht für möglich gehalten hätte: Maps ist flüssig zu bedienen und die Karten-Kacheln werden zumindest via WLAN flüssig nachgeladen.</p>
<p>Leider gibt es noch keine Ansätze für Meshups (z.B. geo-getaggte Photos) &#8211; ob das in der mobilen Welt <a href="http://code.google.com/android/">Android</a> vorbehalten bleibt?</p>
<p>Jetzt wäre für mich erstmal ein Hardware-Update angesagt: Ein Smartphone mit GPS und Touchscreen stünden Google Maps gut zu Gesicht. Doch auch bis dahin wird Google Maps für&#8217;s erste mein Begleiter sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>SVG-Icons mit Maven2</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/06/09/svg-icons-mit-maven2/</link>
		<comments>http://blog.schildbach.de/2008/06/09/svg-icons-mit-maven2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Schon länger hatte ich vor, die Spielfiguren auf meiner Brettspielseite 3moves.net neu zu gestalten. Zwar gefielen mir die alten Symbole sehr gut, jedoch lagen sie mir nur als viel zu kleine Bitmaps vor und obendrein war mir die Herkunft unbekannt, was irgendwann auf urheberrechtliche Probleme stoßen würde. Meine Wahl fiel auf das bei Wikipedia verwendete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon länger hatte ich vor, die Spielfiguren auf meiner Brettspielseite <a href="http://3moves.net">3moves.net</a> neu zu gestalten. Zwar gefielen mir die alten Symbole sehr gut, jedoch lagen sie mir nur als viel zu kleine Bitmaps vor und obendrein war mir die Herkunft unbekannt, was irgendwann auf urheberrechtliche Probleme stoßen würde. Meine Wahl fiel auf das bei Wikipedia verwendete Figurenset. Diese gibt es als Vektorgrafiken (.svg) und sind frei verwendbar (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License">GNU Free Documentation License</a>).</p>
<p>Doch zum technischen Teil: Die SVG-Unterstützung der Browser ist immer noch mager. Der Platzhirsch Internet Explorer kann selbst in der neuesten Version 8 (Beta 1) noch gar nichts mit dem Format anfangen. Firefox (Gecko) ist da schon <a href="http://www.mozilla.org/projects/svg/">ein großes Stück weiter</a>, und kann SVG entweder direkt in ein XHTML-Dokument einbinden, oder aber in Gestalt des <code>&lt;object/&gt;</code>-Tags als externe Resource nachladen &#8211; wie man es vom <code>&lt;img/&gt;</code>-Tag gewohnt ist. Safari und Opera habe ich nicht getestet.</p>
<p>Daher bin ich erstmal den unproblematischen Weg gegangen, und wandle die Vektor-Graphiken server-seitig in Bitmap-Graphiken um. Hierfür bemühe ich <a href="http://xmlgraphics.apache.org/batik/">Apache Batik</a>, für das es sogar ein Maven2-Plugin gibt:</p>
<pre>&lt;plugin&gt;
  &lt;groupId&gt;org.codehaus.mojo&lt;/groupId&gt;
  &lt;artifactId&gt;batik-maven-plugin&lt;/artifactId&gt;
  &lt;executions&gt;
    &lt;execution&gt;
      &lt;phase&gt;generate-resources&lt;/phase&gt;
      &lt;configuration&gt;
        &lt;srcDir&gt;web/chess&lt;/srcDir&gt;
        &lt;destDir&gt;${project.build.directory}/images/chess&lt;/destDir&gt;
        &lt;width&gt;46&lt;/width&gt;
        &lt;height&gt;46&lt;/height&gt;
      &lt;/configuration&gt;
      &lt;goals&gt;
        &lt;goal&gt;rasterize&lt;/goal&gt;
      &lt;/goals&gt;
    &lt;/execution&gt;
  &lt;/executions&gt;
&lt;/plugin&gt;</pre>
<p>Dieser Auszug aus meinem pom.xml sorgt dafür, daß alle SVG-Schachfiguren in Bitmap-Figuren der Größe 46×46 Pixel umgewandelt werden. Sie landen erstmal in einem speziellen Zielverzeichnis; die folgenden Zeilen sorgen dann dafür, daß dieses Verzeichnis auch der Java-Web-Applikation hinzugefügt wird:</p>
<pre>&lt;plugin&gt;
  &lt;groupId&gt;org.apache.maven.plugins&lt;/groupId&gt;
  &lt;artifactId&gt;maven-war-plugin&lt;/artifactId&gt;
  &lt;configuration&gt;
    &lt;webResources&gt;
      &lt;resource&gt;
        &lt;directory&gt;${project.build.directory}/images&lt;/directory&gt;
      &lt;/resource&gt;
    &lt;/webResources&gt;
  &lt;/configuration&gt;
&lt;/plugin&gt;</pre>
<p>Und das ist dann der Lohn der Mühen:<br />
<img class="alignnone" src="http://3moves.net/chess/bK.png" alt="schwarze Schachfigur" /><img class="alignnone" src="http://3moves.net/chess/wK.png" alt="weiße Schachfigur" /></p>
<p>Sieht doch nicht schlecht aus, oder?</p>
<p>SVG-Dateien sind Textdateien, d.h. man kann zum Beispiel in Quelltextverwaltungen die Änderungen verfolgen. Oder man fügt sie modular zusammen, wie in folgendem Beispiel geschehen:</p>
<p><img class="alignnone" src="http://3moves.net/checkers/bK.png" alt="Damefigur" /></p>
<p>Man kann Grafiken quasi mathematisch beschreiben, was es mir als Programmierer einfacher macht, damit umzugehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Trick mit den Sammelgewinnen</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/06/07/der-trick-mit-den-sammelgewinnen/</link>
		<comments>http://blog.schildbach.de/2008/06/07/der-trick-mit-den-sammelgewinnen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 15:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wie jeden Sommer veranstaltet McDonalds wieder ein Gewinnspiel. Das nicht nachvollziehbare Monopoly-Thema ist diesmal der EM gewichen, das Prinzip ist jedoch das selbe: Auf Cola oder Fritten befinden sich Rubbelfelder, die sogenannte Sofort- oder Sammelgewinne verbergen. Sofortgewinne beschränken sich auf Werbegeschenke, daher betrachte ich sie nicht weiter. Ich hab&#8217;s auf die Sammelgewinne abgesehen. Um einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Sommer veranstaltet McDonalds wieder ein Gewinnspiel. Das nicht nachvollziehbare Monopoly-Thema ist diesmal der EM gewichen, das Prinzip ist jedoch das selbe: Auf Cola oder Fritten befinden sich Rubbelfelder, die sogenannte Sofort- oder Sammelgewinne verbergen.</p>
<p>Sofortgewinne beschränken sich auf Werbegeschenke, daher betrachte ich sie nicht weiter. Ich hab&#8217;s auf die Sammelgewinne abgesehen. Um einen der höherpreisigen Gewinne zu erzielen, muß man nämlich zwei zueinander passende freigerubbelte Felder finden, also z.B. Teil 1 und Teil 2 des TFT-Fernsehers. Dieses Sammel-Konzept gibt es schon länger, ich finde es aber immer noch genial. Für den Gewinnspiel-Veranstalter hat das unglaubliche Vorteile:</p>
<ol>
<li>Verzicht auf Nieten. Man kann alle herkömmlichen Lose mit der Aufschrift &#8220;leider kein Gewinn&#8221; einfach in &#8220;Hauptgewinn 1. Teil&#8221; umbenennen, ohne daß sich dadurch der Erwartungswert des Gewinnspiels ändert. Der Kunde hat dadurch ein viel besseres Gefühl als bei einer Niete, denn er hat ja schon die erste Hälfte für den Hauptgewinn gewonnen. Mehr noch, wahrscheinlich wird er angespornt sein, durch den Kauf weiterer Lose auch noch den zweiten Teil zu bekommen, obwohl er eigentlich nur eine Niete in der Hand hält.</li>
<li>Gewinne, die nicht abgeholt werden. Gehen wir mal davon aus, daß Teil 1 die verkappte Niete darstellt, und Teil 2 eigentlich der Gewinn, der entsprechend selten vorkommt. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht schlecht, daß derjenige, der den wertvollen zweiten Teil freirubbelt, diesen nicht ernstnimmt und wegschmeißt, genau wie alle ersten Teile einzeln im Papierkorb landen. Ergo: McDonalds muß ein TFT weniger auszahlen.</li>
<li>Werbung im Portemonnaie. Ähnlich wie die ubiquitären Rabattgutscheine wirkt jede aufgehobene Rubbelkarte als ständige Erinnerung: Geh doch mal wieder zu McDonalds!</li>
</ol>
<p>Als ich Kind war, gab es auf unserem lokalen Volksfest einmal eine Losbude mit A-, B- und C-Losen (und Jokern, die jedes Los ersetzen können). Nur, wer alle drei Lose vorweisen konnte, konnte einen Hauptgewinnen sein eigen nennen. Einzelne Lose berechtigten nur für einen wertlosen Preis (ich erinnere mich noch an Aufkleber, Kugelschreiber, usw.). Ich habe mein ganzes Taschengeld in diese Losbude versenkt, aber natürlich fehlte immer genau ein Los. Als das Volksfest abgebaut wurde, fragte ich den Besitzer, wieviele dieser seltenen Lose und Joker denn nun enthalten seien. Seine Antwort: 2 seltene, 3 Joker. Das war mein letztes Los, was ich jemals gekauft habe.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Monsters&#8217; Den: Book of Dread</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 15:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Kürzlich hat Björn mir Monsters&#8217; Den: Book of Dread gezeigt. Es handelt sich um ein als Flash realisiertes Rollenspiel. Der Spieler betritt in Gestalt einer vierköpfigen Party eine Dungeon, und durchkämmt diese Level für Level, immer auf der Suche nach besseren Gegenständen und Monstern, die diese nicht freiwillig hergeben. Die Grafik erinnert ein bißchen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich hat <a href="http://bjoernguenzel.de/">Björn</a> mir <a href="http://www.kongregate.com/games/garin/monsters-den-book-of-dread">Monsters&#8217; Den: Book of Dread</a> gezeigt. Es handelt sich um ein als Flash realisiertes Rollenspiel. Der Spieler betritt in Gestalt einer vierköpfigen Party eine Dungeon, und durchkämmt diese Level für Level, immer auf der Suche nach besseren Gegenständen und Monstern, die diese nicht freiwillig hergeben. Die Grafik erinnert ein bißchen an Nethack. Auch das rundenbasierte Zugsystem könnte von dort kommen &#8211; doch damit erschöpfen sich die Ähnlichkeiten schnell. Monsters&#8217; Den ist viel näher an Diablo als an Nethack. Vielleicht noch näher an dem Ur-Ahnen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Temple_of_Apshai">Temple of Apshai</a>. Alles läßt sich schnell spielen, schnell klicken. Es gibt keine komplizierten Spielmechanismen. Heiltrank trinken? Einfach per Drag&#8217;n'Drop auf die Spielfigur schieben &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dungeon_Master_(computer_game)">Dungeon Master</a> läßt grüßen.</p>
<p>Der ausgefeilteste Mechanismus des Spiels ist wohl der Kampf. Für Monster und Spieler stehen jeweils 2 Reihen à 3 Felder zur Verfügung, auf die man sich verteilt. Ähnlich wie bei Guild Wars wird zwischen Nahkampf, Fernkampf und Area-Effekten unterschieden. Es empfiehlt sich natürlich, Nahkämpfer nach vorne zu stellen. Die Aktionsreihenfolge wird durch den Speed der Kämpfenden bestimmt. Jeder Teilnehmer kann einen seiner Skills ausführen, wobei &#8220;die Waffe benutzen&#8221; einen der von Anfang an erlernten Basisskills darstellt. Es gibt außerdem Vergiftungen, Stuns und Flüche. Trotz der Vielfalt bleibt die Bedienung einfach: Skill auswählen, Ziel auswählen, fertig.</p>
<p>Eine weitere Hommage an Diablo ist der Shop, der nur per Portal-Spruchrolle erreichbar ist. Hat man grade keine zu Hand, muß man wohl oder übel Teile seines Inventars opfern wenn selbiges die Tragekapazität der Abenteurer übersteigt. Irgendwie fand ich die Shops in Nethack stimmungsvoller &#8211; wenn auch unrealistischer. Davon abgesehen kann man mit dem Geld ohnehin wenig anfangen, denn wie bei so manchem Rollenspiel werden die käuflich erwerbbaren Gegenstände binnen weniger Minuten Spielzeit von anderweitig gefundenen aufs Altenteil geschickt.</p>
<p>Der ein- oder andere wird denken, Monsters&#8217; Den ist nur ein Abklatsch von vergangenen Spielen. Das stimmt auch weitgehend. Trotzdem gibt es auch Innovation: Zum Beispiel gibt das Spiel praktische Hinweise, welcher Spieler welchen Gegenstand gebrauchen könnte. Dazu reicht es, mit der Maus über dem noch nicht aufgehobenen Gegenstand zu verweilen. Aber ganz sollte man sich nicht auf die Automatik verlassen: Ein Stärkering +2 mag zwar besser sein als ein Intelligenzring +1, trotzdem kann ein Magier möglicherweise mit letzterem mehr anfangen.</p>
<p>Nach dem <a href="http://blog.schildbach.de/2008/03/28/legend-browserspiel/">Debakel mit Legend</a> war ich bezüglich des Spielspaßes sehr skeptisch. Aber ich finde, Monsters&#8217; Den ist gelungen. Es spielt sich flüssig, es ist nicht zu schwer (aber auch nicht trivial leicht) und das Balancing ist außerordentlich gut gelungen, wie ich finde. Selbst der Soundtrack ist Diablo-mäßig stimmungsvoll und fängt trotz Wiederholungen erst nach einigen Stunden Spielzeit an zu nerven. Für mich persönlich ein Manko: Es gibt keine Quests (bzw. nur in homöopathischen Dosen).</p>
<p>Das Spiel ist übrigens kostenlos, und mir sind auch keine versteckten Kosten aufgefallen (Gegenstände kaufen und ähnliches).</p>
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		<title>Frühlingsputz im Paket-Manager</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/04/24/fruhlingsputz-im-paket-manager/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 22:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer schon diverse Software aus einem Third-Party Package Repository für Ubuntu installiert hat, wird früher oder später vor dem Problem stehen, daß er die installierten Pakete (einschließlich der Abhängigkeiten) wieder los werden will. Denn das simple Entfernen der entsprechenden Repositories führt lediglich dazu, daß keine Updates mehr eingespielt werden. Wenn es ganz dumm läuft, verpaßt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon diverse Software aus einem Third-Party Package Repository für Ubuntu installiert hat, wird früher oder später vor dem Problem stehen, daß er die installierten Pakete (einschließlich der Abhängigkeiten) wieder los werden will. Denn das simple Entfernen der entsprechenden Repositories führt lediglich dazu, daß keine Updates mehr eingespielt werden. Wenn es ganz dumm läuft, verpaßt man auf diesem Weg gar ein wichtiges Sicherheits-Update. Die folgende Beschreibung ist auch nützlich für Nutzer, die ihr Ubuntu von &#8220;restricted&#8221; Software befreien wollen.</p>
<p>Der erste Schritt ist also, die entsprechenden Repositories aus den Software Sources zu entfernen. Wer lieber die &#8220;/etc/apt/sources.list&#8221; direkt bearbeitet, sollte nicht vergessen, anschließend mit einem &#8220;apt-get update&#8221; die Liste der verfügbaren Pakete zu aktualisieren. Eine Warnung am Rande: Das Repository &#8220;main&#8221; sollte man auf keinen Fall entfernen. Es stellt das Herzstück von Ubuntu dar.<br />
Nun benötigen wir eine Liste der Packages, die nicht mehr in einem Repository enthalten sind. Dazu braucht es das Tool &#8220;apt-show-versions&#8221; aus dem gleichnamigen Package im &#8220;universe&#8221; Repository:</p>
<p>apt-show-versions | grep -v uptodate</p>
<p>Wenn hier ein Package gelistet wird, kann das mehrere Gründe haben. Entweder es ist nicht aktuell (Meldung: &#8220;upgradeable from x to y&#8221;). Dann kann man die Gelegenheit nutzen, um etwa mit dem Update Manager ein Upgrade durchzuführen.</p>
<p>Uns interessieren jedoch Pakete mit dem Kommentar &#8220;No available version in archive&#8221;. Diese sind Deinstallations-Kandidaten. Wer genau weiß, was er macht, kann einzelne Pakete einfach deinstallieren:</p>
<p>sudo apt-get remove &#8211;purge paketname</p>
<p>Wer sich nicht sicher ist, benutzt &#8220;debfoster&#8221; (gleichnamiges Package). Einmal gestartet, fragt es interaktiv alle Packages ab, wobei dank Berücksichtigung von Abhängigkeiten die Liste der Fragen erfreulich kurz bleibt. Ein frisch installiertes Ubuntu benötigt z.B. lediglich die folgenden Pakete, die man alle mit &#8220;y&#8221; bestätigen sollte:</p>
<ul>
<li>ubuntu-desktop</li>
<li>ubuntu-standard</li>
<li>ubuntu-minimal</li>
<li>xserver-xorg-video-all</li>
<li>xserver-xorg-input-all</li>
<li>language-pack-gnome-en (bzw. -de)</li>
<li>linux-generic (bzw. linux-image-generic)</li>
</ul>
<p>Sobald ein Paket genannt wird, welches man deinstallieren will, drückt man am besten auf p (Prune), um auch die nicht benutzten Abhängigkeiten loszuwerden (einen ähnlichen Zweck würde auch &#8220;apt-get autoremove&#8221; erfüllen, allerdings muß man dafür erst wissen, welches Paket man eigentlich los werden will).</p>
<p>Noch ein paar Worte zum Entfernen von &#8220;restricted&#8221;. Wer versucht, eines der &#8220;linux-restricted-modules&#8221;-Pakete oder &#8220;nvidia-kernel-common&#8221; zu deinstallieren, wird dabei auch das Metapaket &#8220;linux-generic&#8221; los. Da das auch den Linux-Kernel und die unrestricted Modules zusammenhält, sollte man direkt anschließend das Metapaket &#8220;linux-image-generic&#8221; installieren.</p>
<p>Wer ohne den Adobe Flash-Player (Paket &#8220;flashplugin-nonfree&#8221;) auskommen will, hat als Open-Source-Alternative nur Gnash (Paket &#8220;mozilla-plugin-gnash&#8221;). Gnash unterstützt allerdings im Moment nur einen Bruchteil der Inhalte, die vom Flash-Player problemlos abgespielt werden &#8211; hoffen wir, daß sich die Situation mit Hardy Heron bessert.</p>
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		<title>Ubuntu installieren, ohne zu partitionieren</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/04/19/ubuntu-installieren-ohne-partitionieren/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 13:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bis einschließlich Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) gibt es nur eine Möglichkeit, Ubuntu kennenzulernen. Man bootet die Live-CD, mit der man die Systempartition nicht verändert. Da man früher oder später aber doch mal Daten speichern will, war der nächste Schritt oft die Einrichtung einer eigenen Partition für eine feste Installation von Ubuntu. Obwohl dieser Schritt durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis einschließlich Ubuntu 7.10 (Gutsy Gibbon) gibt es nur eine Möglichkeit, Ubuntu kennenzulernen. Man bootet die Live-CD, mit der man die Systempartition nicht verändert. Da man früher oder später aber doch mal Daten speichern will, war der nächste Schritt oft die Einrichtung einer eigenen Partition für eine feste Installation von Ubuntu. Obwohl dieser Schritt durch das problemlose Verkleinern von Partitionen sehr einfach gemacht wird, war es nicht für jedermann.</p>
<p>Doch jetzt gibt es <a href="http://wubi-installer.org/">Wubi</a>: Eine Ubuntu 8.04 (Hardy Heron)-CD/DVD kann man einfach unter Windows einlegen, wie jede Windows-Applikation installieren und starten. Wubi bindet Ubuntu einfach im XP- bzw. Vista-Bootmanager ein und legt die Daten unter &#8220;c:\ubuntu&#8221; ab. Genauso einfach de-installiert man Ubuntu bei Nicht-Gefallen wieder: Add/Remove Programs aufrufen, Ubuntu auswählen, uninstall&#8230; Das dürfte die Hürde für Zweifler weiter herabsetzen. Fehlt nur noch ein Weg, um eine mit Wubi durchgeführte &#8220;Low-Impact-Installation&#8221; irgendwann ohne Datenverlust in eine vollwertige Ubuntu-Partition zu migrieren.</p>
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		<title>Scratches Director&#8217;s Cut</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/04/06/scratches-directors-cut/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 23:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer mir Scratches empfohlen hat. Es lagerte schon seit einigen Monaten nicht ernstgenommen auf meiner Festplatte. Aus einer Laune heraus startete ich es kürzlich und wurde fast sofort in seinen Bann gezogen! Doch von vorne: Scratches ist ein Grusel-Adventure, das man in etwa wie Myst steuert. Mit der Maus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich nicht mehr erinnern, wer mir <a href="http://www.scratchesmystery.com/" target="_blank">Scratches</a> empfohlen hat. Es lagerte schon seit einigen Monaten nicht ernstgenommen auf meiner Festplatte. Aus einer Laune heraus startete ich es kürzlich und wurde fast sofort in seinen Bann gezogen!</p>
<p>Doch von vorne: Scratches ist ein Grusel-Adventure, das man in etwa wie Myst steuert. Mit der Maus dreht man sich in alle Richtungen. Klickt man in eine Richtung, geht man ein paar Meter und bleibt dann wieder stehen. Gegenstände werden ebenso einfach mit einem Klick benutzt; das Inventar erreicht man über die rechte Maustaste. Die Tastatur braucht man nur, um abzuspeichern oder das Spiel zu verlassen.</p>
<p>Die Story meint man schon zu kennen: Ein Schriftsteller sucht einen ruhigen Ort, um seiner Kreativität Raum zu geben. Da kommt ein uralter, verlassener Landsitz gerade recht. Nur dumm, dass die marode elektrische Beleuchtung aus unerfindlichen Gründen nicht funktioniert. Auch dumm, daß das Haus mehrere Bewohner hatte&#8230; Und die heraufziehende Nacht macht die Situation nicht besser. Scratches hat es in sich! Die Stimmung ist unheimlich dicht. Einige Male hätte es mich fast zerrissen!</p>
<p>Die Schwierigkeit der Rätsel erstreckt sich von sehr leicht bis schwer. Ich empfehle, die Hints (siehe Optionsmenu) einzuschalten. Diese melden sich zu Wort, wenn man längere Zeit ohne Fortschritt herumgeirrt war.</p>
<p>Das Spiel gibts in einer ursprünglichen Version und als Director&#8217;s Cut mit einem Zusatz-Kapitel. Ich habe letzteren gespielt. Merkwürdigerweise muss man trotz Director&#8217;s Cut ein umfangreiches Grafik-Update sowie einen Patch vom Internet installieren, um in den Genuß der Vorzüge der Spezialversion zu kommen. Man darf sich aber nichts vormachen: Die Grafik wirkt streckenweise etwas altbacken, erfüllt aber seinen Zweck hervorragend. Die Musikuntermalung ist erstklassig.</p>
<p>Für Freunde des gepflegten Gruselns ist Scratches ein Geheimtip! Prädikat: Sehr empfehlenswert.</p>
<p>P.S: Was hat&#8217;s mich gerissen, als ich &#8211; Scratches ob des fortgeschrittenen Abends schon beendend &#8211; plötzlich leise Stimmen aus den Boxen hörte! Einige endlose Augenblicke später wurde mir wieder die mangelnde elektrische Abschirmung meiner Teufel-Ramschboxen bewußt.</p>
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		<title>Legend (Browserspiel)</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/03/28/legend-browserspiel/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 13:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich hab mir kürzlich Legend angesehen, das (offizielle?) Browserspiel zum im letzten Herbst erschienenen PC-Spiels Legend &#8211; Hand of God. Das in Flash implementierte Spiel erzeugt Stimmung, indem es die professionellen Grafiken aus dem PC-Spiel (wieder-)verwendet. Das Spielprinzip könnte aber banaler nicht sein: Entweder, man erfüllt einen Auftrag. In einem kurzen Text erfährt man, worum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab mir kürzlich <a target="_blank" href="http://legend.de/">Legend</a> angesehen, das (offizielle?) Browserspiel zum im letzten Herbst erschienenen PC-Spiels <a target="_blank" href="http://www.legend-game.de/">Legend &#8211; Hand of God</a>.</p>
<p>Das in Flash implementierte Spiel erzeugt Stimmung, indem es die professionellen Grafiken aus dem PC-Spiel (wieder-)verwendet. Das Spielprinzip könnte aber banaler nicht sein:</p>
<p>Entweder, man erfüllt einen Auftrag. In einem kurzen Text erfährt man, worum es geht. Wenn man akzeptiert, muß man 10-15 Minuten Reisezeit abwarten. Ja, einfach nur abwarten, während eine Progress Bar hochläuft. Am Ende steht dann ein Kampf, der mit dem angekündigten Konflikt nicht das geringste zu tun hat. Ähnlich wie bei Kingdom of Loathing hat man im Kampf keine Einflußmöglichkeit.</p>
<p>Alternativ kann man &#8220;auf der Strasse&#8221; andere Spieler überfallen, die sich ebenfalls nicht wehren können.</p>
<p>Für erfolgreiche abgeschlossene Aufträge erhält man Erfahrung und Gold, bei anderen Spielern gibt es Ruhm und Gold zu gewinnen respektive zu verlieren. Mit Gold bessert man entweder seine Attribute auf oder kauft beim Händler bessere Waffen und Rüstungen.</p>
<p>Das war&#8217;s. Ich frag mich, wie man mit so einem Spiel über 100.000 Spieler anziehen kann? Ok, nachdem ich in den zweiten Level aufgestiegen war, hatte ich laut Ruhmeshalle bereits die Hälfte der Spieler hinter mir gelassen. Aber immerhin scheinen 50.000 Spieler länger als ich gespielt zu haben.</p>
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		<title>Experience 112</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2008/03/03/experience-112/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 19:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Angespornt vom Laune machenden Bericht im c&#8217;t hab ich mir die Demoversion des ungewöhnlichen Adventures &#8220;Experience 112&#8243; angesehen. Athmosphärisch erinnert mich das Spiel an eine Mischung von Portal (gemeint ist das C64-Urgestein), System Shock, Alone in the Dark und Bad Mojo. Man kann die Hauptfigur, die Überlebende eines mißglückten (mutmaßlichen) Experiments auf einem Forschungsschiff, nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angespornt vom Laune machenden Bericht im c&#8217;t hab ich mir die <a target="_blank" href="http://www.experience112.com/">Demoversion</a> des ungewöhnlichen Adventures &#8220;Experience 112&#8243; angesehen. Athmosphärisch erinnert mich das Spiel an eine Mischung von Portal (gemeint ist das C64-Urgestein), System Shock, Alone in the Dark und Bad Mojo. Man kann die Hauptfigur, die Überlebende eines mißglückten (mutmaßlichen) Experiments auf einem Forschungsschiff, nicht direkt steuern, sondern hat nur Zugriff auf ein Netz von Überwachungskameras, durch die man das Geschehen mitbekommt. Durch Aktivieren und Deaktivieren von Lichtern, Türen und anderen mit Strom betriebenen Appliances lockt man die Protagonistin von Raum zu Raum.</p>
<p>An der Umsetzung hapert es aber meines Erachtens massiv. Nicht nur sind die Räume sehr unübersichtlich und man checkt gar nicht, was die Protagonistin gerade entdeckt hat &#8211; schon weil man regelmäßig gerade eine falsche Kamera gewählt hat. Auch das User-Interface ist extrem kluttered und eigentlich das beste Beispiel dafür, daß das Konzept Fenster sich im Zusammenhang einer GUI einfach überholt hat. In kürzester Zeit hat man diverse Kameras, Logins, E-Mails, Dateien etc. offen und wüscht sich sehnlichst eine Expose-Funktion. Oder auch einfach ein für Spiele ganz normales User-Interface ohne Fenster. Die indirekte Steuerung der Spielfigur verlangt dem Spieler einiges an Geduld ab: Die Demo besteht eigentlich nur aus einem eher banalen Rätsel, dessen Lösung von Anfang an klar ist. Aber eine Stunde sollte man sich trotzdem Zeit nehmen.</p>
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		<title>Crysis (Demo)</title>
		<link>http://blog.schildbach.de/2007/10/30/crysis-demo/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 20:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick mutet Crysis wie eine direkte Verlängerung des Vorgängers Far Cry an: Ein Nachfahre von Rambo räumt auf einer Südseeinsel auf. Dazu greift er (in der Demo) auf Pistolen, Maschinengewehre, Shotguns, Granaten und diverse Land- und Seefahrzeuge nebst der darauf montierten Waffen zurück. Eine Story gibt es keine &#8211; nur das Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick mutet Crysis wie eine direkte Verlängerung des Vorgängers Far Cry an: Ein Nachfahre von Rambo räumt auf einer Südseeinsel auf. Dazu greift er (in der Demo) auf Pistolen, Maschinengewehre, Shotguns, Granaten und diverse Land- und Seefahrzeuge nebst der darauf montierten Waffen zurück. Eine Story gibt es keine &#8211; nur das Ende der Demo deutet darauf hin, daß Crysis dramaturgisch mehr bieten könnte als Far Cry.</p>
<p>Die Grafikpracht ist der Hammer. Trotz eindrucksvoller Vorlagen in Form von Just Cause, Gothic 3 und dergleichen setzt Crysis noch zwei oben drauf und schafft die perfekte Illusion einer offenen Welt, in der jedes Detail modelliert ist. Palmen knicken zentimetergenau an der Stelle, an der sie von Querschlägern getroffen werden, ein und brechen gegebenenfalls ab. Die Druckwelle einer Granate wird durch wegfedernde Vegetation sehr eindrucksvoll sichtbar. Gras und Büsche wachsen so dicht, daß man mehr als einmal Probleme hat, die übrigbleibende Munition getöteter Soldaten zu finden. Nettes Feature: Äste biegen sich zur Seite, wenn man durchs Gebüsch läuft. Alle Schatten sind dynamisch und kennen keine Ausnahme. Wasser hat echte Wellen, auf denen das Licht der aufgehenden Sonne glitzert. Von unter der Wasseroberfläche wird die Außenwelt korrekt verzerrt. Hat man die Wasseroberfläche direkt vor der Nase, sieht man ausnahmsweise mal keine kaputten Polygone, sondern eben eine Wasserlinie &#8211; wie am Aquarium. Es laufen sogar noch Tropfen an der &#8220;Kameralinse&#8221; runter, wenn man das Bad beendet. Gebäude und Fahrzeuge können zerstört werden, wobei hier jedes Teil seinen eigenen physikalischen Gesetzmäßigkeiten folgt. Es gibt Bewegungsunschärfe (schnelle Drehungen) und Tiefen-Unschärfe (Sniper). Auch die Bedienung ist gut gelungen: Modifikationen der Waffe nimmt man direkt am Gerät vor. Zwischen den Modi des Kampfanzugs kann man mit einen 5-way-switch auf der mittlereren Maustaste wechseln: Knopf gedrückt halten und in eine von fünf Himmelsrichtungen fahren &#8211; einfacher geht es nicht!</p>
<p>Die CryEngine setzt auf alle Fälle einen neuen Maßstab. Das fordert aber auch Tribut: Auf meiner GeForce 8800 GTS unter 1920 x 1200 ist das Spiel gerade noch eben auf Einstellung &#8220;High&#8221; spielbar. &#8220;Very High&#8221; ist DirectX 10 vorbehalten. Leider bedeutet allein der Wechsel auf Vista (bei gleicher Grafiktreiber-Revision) schon einen deutlichen Leistungseinbruch, der in meinem Fall die Grenze zur Unspielbarkeit übertritt. Das Umschalten auf &#8220;Very High&#8221; macht das Spiel natürlich noch langsamer, wenn auch noch ausgefeiltere Shader-Programme zum Einsatz kommen (z.B. spektrale Brechung des Lichts unter Wasser &#8211; sehr cool!).</p>
<p>Fazit zur Demo: Auch wenn spielerisch nichts neues geboten wird, sollte man sich die Demo unbedingt ansehen. Soweit ich weiß, ist die CryEngine schon vielfach lizensiert (u.a. an ein MMORPG!) und es ist nur eine Frage der Zeit, bis das ultimative Hammerspiel mit Crysis-Technik herauskommt (und der Level-Editor ist angeblich schon bei der Demo mit dabei). Crysis sollte auch unbedingt als Maßstab zum Kauf einer neuen Spiele-Grafikkarte herangezogen werden! Ist es ein Zufall, daß NVidia just in diesen Tagen die 8800 GT herausbringt?</p>
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